Die folgenden Filmchen sind im Format "ASF" aufgenommen und sind zwischen sieben und 12 Megabyte groß. Der "Windows Media Player" sollte sie abspielen können.
SchluckaufDer Sohnemann hält uns teilweise ununterbrochen wach. Besonders die Nacht-Fütterungen machen mir zu schaffen -- oft wache ich nicht einmal auf um die Gattin tatkräftig beim Stillen des Kleinen zu unterstützen. Gestern nacht um zwei Uhr saß sie wieder einmal im Schaukelstuhl neben dem Bett und bekam furchtbar Durst während der kleine Daniel sich genüßlich drei Hektoliter Muttermilch reinzwitscherte. Immer lauteres Rufen nach einem Glas Wasser brachten keine Wirkung. So sitzt sie da, durstig und wütend. Heute erfahre ich, daß meine Müdigkeit mir eine ernsthafte Verletzung hätte bescheren können. "Ich habe mich verzwefeilt nach etwas umgesehen, daß ich nach dir hätte schmeißen können," klärt sie mich am Morgen auf.
Beim Windelwechseln vor dem Früchstück revanchiert sich der Kleine in dem er mich von oben bis unten vollpisst als ich ihm die Windel abnehme.
Wenn Daniel nicht gerade schläft oder brüllt, ist er schon ein sehr neugieriges kleines Wesen. Im nebenstehenden Kasten haben wir ein paar kleine Videoclips zusammengestellt die ihn im Alter von acht Tagen bei allerlei Aktivitäten zeigen.
Am 22. März um 12:04 wurde unser Sohn Daniel geboren. Gewicht: 3880 Gramm; Länge: knapp 55 Zentimeter. Mehr in Kürze.
Das amerikanische Vorhaben, in Osteuropa (Polen und Tschechische Republik) ein Raketensilo mit zehn Abfangraketen gegen etwaige Langstreckenraketen aus dem Iran nebst Frühwarnradar zu installieren sorgt in Deutschland derzeit für Aufruhr.
Die Sinnhaftigkeit dieses Plans ist umstritten. Die Technologie hinter dem Abschießen feindlicher Marschflugkörper während ihres kurzen Fluges durch den Weltraum ist unausgegoren -- gelinde gesagt. Auch kann man geteilter Meinung darüber sein, wie wahrscheinlich es ist, daß Teheran eines Tages wirklich über eine Rakete verfügt, die Washington erreichen könnte.
Politiker in Deutschland tun zumindest schockiert. Manche sprechen gar von "Wettrüsten" und einer gezielten Teilung Europas seitens der Amerikaner. Dabei ist die Diskussion zwischen Washington, Warschau und Prag eigentlich nichts neues. Die Deutschen, die jetzt so überrascht tun, sollte man fragen, warum sie es nicht für nötig gehalten haben, schon vor Jahren auf Ihre polnischen und tschechischen Amtskollegen einzuwirken. Das hätte das Vorhaben -- ohne die hitzige Debatte jetzt -- vorzeitig zu einem guten Ausgang für Deutschland bringen können.
Wir hatten das Thema jedenfalls schon seit fast zwei Jahren auf dem Rekationsschreibtisch und mussten uns oft von deutschen Verteidigungs- und Aussenpolitik-Beamten sagen lassen, die Sache sei nicht akut genug um große Diskussionen darüber zu führen.
Uns wurde auch gesagt, die Regierungsspitze in Berlin sei im Grunde eigentlich gar nicht so sehr gegen die U.S.-Raketen im Nachbarland.